Erfurt entdeckt man am besten ohne Eile. Sieben Stationen zeigen die Stadt als Verbindung aus mittelalterlicher Geschichte, Grün, Handwerk und Alltag.

1–2. Krämerbrücke und der Turm der Ägidienkirche

Die 120 Meter lange Krämerbrücke gilt als Europas längste durchgehend bebaute und bewohnte Brücke. In den heutigen 32 Häusern befinden sich Galerien, kleine Werkstätten und Läden mit regionalem Handwerk.

Am schönsten ist ein früher Spaziergang über die Brücke, gefolgt vom Aufstieg auf den Turm der Ägidienkirche. Von oben erkennt man, wie das Bauwerk zwei Teile der Altstadt verbindet und wie nah die Gera an den historischen Fassaden vorbeifließt.

3–4. Petersberg und jüdisches Erbe

Die Zitadelle Petersberg bietet einen weiten Blick über die Stadt. Ebenso lohnend ist der Blick in die Geschichte einer der am besten erhaltenen barocken Stadtfestungen Europas.

In der Innenstadt bilden Alte Synagoge, mittelalterliche Mikwe und Steinernes Haus ein UNESCO-Welterbe-Ensemble. Dieser Ort verdient Zeit und Aufmerksamkeit und ist weit mehr als ein kurzer Fotostopp.

5–7. Augustinerkloster, Gärten und Domberg

Das Augustinerkloster erinnert an Martin Luthers Jahre in Erfurt. Die Ruhe der Kreuzgänge bildet einen starken Kontrast zu den belebteren Plätzen der Altstadt.

Der egapark zeigt Erfurts zweite Seite als traditionsreiche Gartenbaustadt. Themengärten, die historische Cyriaksburg und der Blick zum Dom laden zu einem längeren Spaziergang ein.

Zum Abschluss lohnt sich die Rückkehr auf den Domberg vor Sonnenuntergang. Freitreppe, Dom St. Marien und Severikirche verändern sich mit dem Licht und bilden einen eindrucksvollen Schlusspunkt.

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